Nach einem vielleicht doch später als von der Band geplanten Interview hatte Marko noch etwa 40 Minuten Zeit, seine Stimme zu öffnen, während wir in der bereits stickigen - wenn nicht sogar nicht mehr vorhandenen Luft der Großen Freiheit 36 warteten, bis endlich das Licht ausging, das Intro erklang und Poets of the Fall die Bühne betraten.
Eröffnet wurde mit "Locking up the Sun", was das Publikum sogleich mitrocken ließ, obwohl eher die wenigsten diese Band zuvor kannten. Gesamt gesehen feierte das Publikum die Poets weitaus mehr als erwartet, aber eigentlich kann eine derart rockende Band einen auch nicht still stehen lassen.
Auf "Delicious" folgte "Fire" und wie versprochen war die Menge nicht mehr zu halten. Im Laufe des Konzertes erklärte Marko uns, dass die Poets of the Fall in Finnland doch sehr groß wären, aber die Party und die Stimmung hier wäre um einiges ausgelassener. Und nicht nur das Publikum war ausgesprochen rockig und bewegungsfreudig, auch auf der Bühne tobte der Bär.
Selbstverständlich durften auch DER Poets-Hit "Late Goodbye" und auch der Titeltrack des im April in Deutschland erscheinenden Albums "Carnival of Rust" nicht fehlen. Dabei schienen die Hits dem Publikum nicht so wirklich aufzufallen, denn die Stimmung war gleich bleibend ausgelassen.
Leider endete das Konzert bereits nach etwa einer dreiviertel Stunde und nach einer Zugabe wurde vergeblich gerufen, bevor nach der Umbauphase Sunrise Avenue die Bühne betraten.
Meiner Meinung nach waren Poets of the Fall nicht nur ein guter Anheizer für Sunrise Avenue, sondern definitiv die bessere Band des Abends.
Setlist:
Locking up the Sun
Delicious
Fire
Everything Fades
Late Goodbye
Sorry Go 'Round
Gravity
Carnival of Rust
Lift
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Poets of the Fall
26. März 2007
Niina © finnbands.com