Serenity, Machine Men, Communic, Threshold
Colos-Saal, Aschaffenburg




Das überwiegend für die Fans des good old Heavy Metal zusammen gestellte Line-Up begann mit Serenity. Die fünf Herren aus Tirol konnten mit ihrem Powermetal, der zeitweise an Manowar erinnerte, sofort punkten. Auch wenn der Saal noch nicht einmal zur Hälfte gefüllt war, kam schon richtig Stimmung auf, die Pommesgabel wurde nach oben gereckt und ordentlich Haare geschüttelt. Der Sänger entpuppte sich als regelrechte Stimmungskanone, scherzte mit dem Publikum und sorgte auch für den einen oder anderen Lacher. Als Serenity nach ihrem halbstündigen Set die Bühne verließen, machte sich fast schon soetwas wie Enttäuschung im Publikum breit und es wurde sogar vereinzelt Zugabe gefordert.


Machine Men
Nach einer viertel Stunde Umbau hieß es Manege frei für Machine Men. Mit Circus of Fools starteten sie gleich mit viel Power ins Programm. Dank des fehlenden Soundchecks hatten sie jedoch mit einer schlechten Abstimmung zu kämpfen, so konnte man Antonys Stimme nur schlecht hören und J-V's Gitarre war meist zu dominant im Vordergrund. Nicht nur dem Publikum schien dies aufzufallen. Tony wechselte immer wieder mit J-V Blicke und Gesten, machte dabei Andeutungen als wolle er das Mikro in die Ecke feuern. Einen Zwischenruf aus dem Publikum 'It's almost October' bedachte Tony leider nur mit einem ‚No, I'm sorry'. Plötzlich kam er mit einer Video-Kamera auf die Bühne und forderte die Leute auf zu klatschen und ordentlich Krach zu machen, während er Aufnahmen machte. Versteh' einer die Finnen! Mit Ausnahme des letzten Stückes spielten sie ausschließlich Sachen vom neuen Album. Auch wenn der Sound nicht so prickelnd war, rockten die Jungs ordentlich drauf los und die Leute honorierten es mit Applaus.

Setlist:
Circus Of Fools
No Talk Without The Giant
Ghost Of The Seasons
Shadow Gallery
Dying Without A Name
Where I Stand
Back From The Days



Die norwegische Gruppe Communic war leider gar nicht mein Ding, weswegen ich mich nach dem ersten Song dazu entschied meinen Ohren eine Pause zu gönnen.

Nach einer ausgedehnten Umbaupause begannen endlich Threshold ihr Set. Die sechs Briten mit ihrem progressiven Metal konnten das Publikum von Anfang an mit ihrer Energie geladenen Show begeistern. Vor allem Damian Wilson, der für den kurz zuvor gegangenen Andrew McDermott in die Bresche sprang, wirkte extrem professionell und konnte mit seinem agilen Stageacting vor allem die Damenwelt begeistern.

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Machine Men

4. September 2007
Sonia © finnbands.com

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