Bloodpit im Studio One / Hamburg


Nach sehr langer Wartezeit betraten Bloodpit gegen 23.30 Uhr endlich die Bühne. Für diejenigen, die auf die Bahn angewiesen waren, zu spät, den sie mussten kurz darauf gehen, was möglicherweise das relativ leere Studio One erklärt.
Unter der Woche sollte man in Deutschland ein Konzert früher beginnen.

Aber für die, die ausharrten, lohnte es sich, denn die vier Jungs aus Tampere / Finnland rockten mit gut durcheinander gewürfelten alten und neuen Songs ordentlich die Halle.
Eröffnet wurde in alter Tradition passend zur gerade in Deutschland veröffentlichten CD "Mental Circus" mit "Bad Echo". Auf "One more Time" und den typischen Livesong "Triangular" folgte die energetische Ballade "In a Furnace" und der neue Song "Rotten". "Jealousy" durfte nicht fehlen und war mit Sicherheit alles andere als Zeitverschwendung.

Nur hätte das Publikum ein wenig lauter sein können, wie auch Matthau fand.
So forderte er das Publikum auf, ein bisschen Lärm zu machen, was ihm aber zu leise war und er mehr forderte… woraufhin es sehr still im Saal wurde und man vereinzeltes Kichern hörte. So ging es aber nicht und dem Hamburger Publikum wurde beigebraucht, sich bemerkbar zu machen.

Auf den von Matthau für seinen Vater geschriebenen Song "February's Day Draught" folgte mit "Play your John" ein bisher unveröffentlichtes Stück und darauf der Kracher "Bad-Ass Blues". "Wise men don't cry" und "Platitude" rundeten das Set ab und "Autumn" wurde wie gehabt als letzter Song angekündigt, mit dessen verklingenden Tönen Paavo, Matthau und Aleksi die Bühne verließen. Alarik genoss die Menge bevor er ein "Danke" ins Mikrophon hauchte.
Nach einer Zugabe wurde nicht verlangt und somit gab es auch keine, leider. Nach nicht ganz einer Stunde war es viel zu schnell vorbei.
Einzelne Stimmen rufen noch immer nach "Out to find you".



Bad Echo
One More Time
Triangular
In a Furnace
Rotten
Jealousy
February's Day Draught
Play your John
Bad-Ass Blues
Wise Men don't cry
Platitude
Autumn


zu den Bildern

bloodpitband.com

9. November 2006
Niina © finnbands.com

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