Finntroll - Heidenfest 2008 in Hamburg/ Markthalle


Endlich konnte ich die finnische Metal Band Finntroll einmal live sehen.
Am 6.11. traten Finntroll als Headliner beim Heidenfest in Hamburg auf.

Seit 1999 tourt die Band jetzt schon durch die halbe Welt und spielt in Hallen und auf Festivals.
Finntroll haben in den letzten Jahren insgesamt sechs Alben veröffentlicht. Die Songs sind ausschließlich auf schwedisch.
Die Band hatte schon ihre Ups and Downs und sie mussten ihren Leadsänger aus verschieden Gründen zwei Mal wechseln. Durch diese Hürden aber sind sie nur noch stärker geworden, und das hört man auch in ihren Alben. Das Neuste kam 2007 raus, unter dem Namen "Ur Jordens Djup" (auf eng. Full length).

Kommen wir zum Konzert! Draußen war es kalt, dafür kochte die Stimmung drinnen in der Halle. Alle warteten auf Finntroll. Nach fünf "Vorbands" (Manegarm aus Schweden, Catamenia aus Finnland, Equilibrium aus Deutschland, Eluveitie aus der Schweiz und Primordial aus Irland), wobei letztere stimmlich nicht überzeugen konnten, konnte auch ich es nicht mehr erwarten, Finntroll zu sehen.
Die Fans waren trotz gefühlter 90 °C und dem Gefühl, als wäre die Halle eine große Sauna, sehr gut drauf. Die Wände fingen schon an zu schwitzen.
Die Fans waren also schon mal gut eingeheizt und dann ging es auch los. Die Jungs von Finntroll kamen auf die Bühne. Die Band und das Publikum waren richtig gut drauf. Das Publikum headbangte, sprang und pogte. Es hat Spaß gemacht, sich das Zusammenspiel zwischen Band und Publikum anzuschauen, wobei sich Sänger Vreth das ein oder andere Mal in die ersten Reihen lehnte, dass es einen wunderte, dass er nicht hinunter gezogen wurde.
Die meisten Fans konnten sogar die schwedischen Texte mitsingen. (wenn man es singen nennen kann ;) ) Ich hatte schon lange nicht mehr so guten Metal gehört, wie an diesen Abend.
Die Songs sind gekoppelt mit folklorischen Elementen, die typisch für den Norden sind, und modernem Metal. Das zusammen ergibt noch einmal etwas total Neues und macht es zu etwas Besonderen. Der recht neue Sänger Vreth passt perfekt in diese Band, seine Stimme überzeugt.
Als die meisten gedacht haben, dass das Konzert zu Ende sei, waren jene, die die Halle noch nicht verlassen hatten, doch überrascht, das Finntroll noch drei Zugaben gespielt haben. Ich war es auch, denn Finnen und Zugaben, das gibt es nicht oft. Das Konzert war klasse. Ein schöner Abend mit Finntroll.

weitere Bilder

finntroll.net

14. November 2008
Nadine © finnbands.com

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